Palettenweise Päckchen aus Puschendorf
RUMÄNIENHILFE - Ehrenamtliche schicken wieder Geschenke auf die Reise. Neue Vorschriften sorgen für Verunsicherung.
"Wir sind froh und glücklich, dass wir auch in diesem Jahr wieder eine LKW-Ladung mit Weihnachtspäckchen für rumänische Kinder auf die Reise nach Südosteuropa schicken konnten!“, heißt es seitens der Ehrenamtlichen.
2245 Päckchen für Jungen und Mädchen haben die fleißigen Helferinnen der neu zusammengestellten Rumänien-Packgruppe gepackt, gezählt und abgewogen. Etwa 6,5 Tonnen, ordentlich auf Paletten gestapelt, sind zusammengekommen und werden von kräftigen Helfern in einen Lastwagen einer rumänischen Spedition geladen.
Nachdem die rumänischen Behörden seit Jahresbeginn keine gebrauchten Waren - egal ob Kleidung oder Möbel - mehr über ihre Grenzen lassen, war die Verunsicherung bei vielen langjährigen und treuen Spendern groß gewesen, sagen Brigitte Bahr und Wolfgang Kistner, das neue Leitungsteam der Rumänienhilfe in der Diakonie-Gemeinschaft.
Doch die bewährten Packgruppen in den Außenstellen wie Veitsbronn, Bad Windsheim, Ansbach oder Gunzenhausen und viele treue Einzelspender haben in ihrem Bemühen nicht nachgelassen und wieder verlässlich geliefert.
Thorsten Walter, der Geschäftsführer der Diakonie-Gemeinschaft, taxiert die Gesamtsumme der gespendeten Waren in den abgelieferten Weihnachtspäckchen auf weit über 50 000 Euro, wobei er einen Warenwert von mindestens 23 Euro pro Weihnachtspäckchen zugrunde legt. Er und mit ihm alle ehrenamtlichen Helferinnen und Packer sind sich sicher, dass mit ihrem Einsatz wieder tausendfache Weihnachtsfreude in die Herzen rumänischer Kinder und ihrer Eltern einkehren wird.
Bild zur Meldung: 2245 Wehnachtspäckchen für rumänische Kinder gehen von Puschendorf auf die Reise in den Osten Europas.