Für Kinderrechte: Sternsinger sammeln Spenden in Fürth und im Landkreis - die Termine im Überblick

31.​12.​2024

In den ersten Tagen des neuen Jahrs ziehen sie als Heilige Drei Könige verkleidet von Tür zu Tür, bringen Gottes Segen fürs neue Jahr und sammeln Spenden für Kinder in Not. In diesem Jahr lautet das Motto dieser weltweit größten Solidaritätsaktion von Kindern für Kinder: "Erhebt eure Stimme – Sternsingen für Kinderrechte".

 

Denn weltweit gesehen ist die Not von Kindern weiterhin groß und bedrückend. 250 Millionen von ihnen, vor allem Mädchen, gehen weltweit nicht zur Schule. 160 Millionen Kinder müssen arbeiten, meist unter ausbeuterischen Bedingungen. Mit der diesjährigen Aktion Dreikönigssingen möchten die Organisatoren, das Kindermissionswerk Aachen und tausende freiwillige Helfer, Kinder dabei unterstützen, wie sie mit einem kleinen engagierten Einsatz dazu beitragen können, Kinderrechte weltweit zu stärken.

Vor dem Dreikönigstag: Meistens kommen die Sternsinger an den Tagen zwischen dem 3. und 5. Januar

In Stadt und dem Landkreis Fürth sind alle 14 katholischen Pfarreien mit Hunderten von Sternsingern und Sternsingerinnen mit ihren erwachsenen Begleitpersonen mit großem Einsatz daran beteiligt. Meistens gehen die drei Könige mit ihrem Stern von Haus zu Haus – unabhängig von der Konfession der Bewohner. Sie singen ein Lied, sprechen den Neujahrssegen und malen mit Kreide die Buchstaben C+M+B über die Tür.

Entgegen der weitverbreiteten Meinung, dies seien die Anfangsbuchstaben der zur Krippe reisenden Könige namens Caspar, Melchior und Baltasar, steht dieses Zeichen für "Christus mansionem benedicat" ("Christus segne dieses Haus"). In den meisten Pfarreien kommen die Sternsinger an den Tagen zwischen dem 3. und 5. Januar. Denn am Dreikönigstag sollen sich die Schülerinnen und Schüler noch etwas vom stundenlangen Gehen und Wandern in grimmiger Kälte erholen können, bevor am Dienstag die Schule wieder startet.

 

Auf dem Gebiet der Pfarrei Christkönig beim Klinikum kommen die Sternsinger auf Bestellung - jeweils nachmittags am 3., 4. und 5. Januar. Hier - wie in vielen anderen Gemeinden – wird die Aktion als ökumenisches Projekt gemeinsam mit den evangelischen Pfarreien St. Martin und Heilig Geist organisiert und durchgeführt. In St. Christophorus werden zunächst Segensbriefe an 2500 Haushalte verteilt, bevor drei Gruppen mit Sternsingern am 5. und 6. Januar die angemeldeten Familien besuchen.

 

In der Südstadtpfarrei Sankt Heinrich kommen die Sternsinger vom 4. bis zum 6. Januar in jedes Haus oder sind zu festen Zeiten in den Kirchen Maria Magdalena, St. Heinrich und St. Paul anzutreffen. Auch in der Pfarrei Dreifaltigkeit/Stadeln sowie in Herz Jesu/Mannhof läuft die Hilfsaktion schon seit vielen Jahren ökumenisch in Zusammenarbeit mit den evangelischen Gemeinden ab. Die Aussendung wird am Dreikönigstag um 10.30 Uhr in der Stadelner Christuskirche zelebriert. 

 

In Oberfürberg erfolgt die Aussendung am 4. Januar mit dem Gottesdienst in St. Nikolaus um 10 Uhr und endet zwei Tage später, am Dreikönigstag mit einem ökumenischen Gottesdienst um 17 Uhr in der Lukas-Gemeinde.

 

In Burgfarrnbach, St. Marien, finden die Hausbesuche durch die Heiligen Drei Könige an den drei Tagen zwischen dem 4. und 6. Januar statt. Zwischen dem 1. und 6. Januar versuchen etwa 60 Jungen und Mädchen der Pfarrei St. Johannes in Oberasbach möglichst alle Bewohner zu besuchen – egal welcher Konfessions- und Religionszugehörigkeit.

 

Im Gebiet der Pfarrei Josef der Arbeiter in Zirndorf kommen die Sternsinger zwischen dem 4. und 6. Januar - vorrangig auf Bestellung. In Veitsbronn und den Gemeinden Obermichelbach, Puschendorf und Tuchenbach laufen sie der gemeinsamen Pfarrei Heilig Geist an den drei Tagen vom 3. bis zum 5. Januar zu allen Gemeindemitgliedern und den angemeldeten Familien anderer Konfessionen.

 

In Cadolzburg, St. Otto und seinen Nebenorten kommen die Sternsinger zwischen dem 3. und 6. Januar vorbei. Die jungen Sternsinger sind oft überrascht, wenn insbesondere die älteren Gemeindemitglieder ganz ergriffen sind und manchmal sogar Tränen der Rührung fließen. Oder sie freuen sich, wenn sie zum Ausruhen und Aufwärmen ins Hausinnere gebeten werden.

 

Im benachbarten Langenzenn, Pfarrei St. Marien, werden nach Möglichkeit alle Haushalte zwischen dem 3. und 6. Januar besucht. In Wilhermsdorf besteht seit vielen Jahren eine hohe Bereitschaft unter den Kindern und Jugendlichen für diese Spendenaktion. 65 Teilnehmende zuzüglich erwachsene Begleitpersonen werden versuchen, das letztjährige Spendenaufkommen von 17000 Euro wieder zu erreichen. Die Sternsinger kommen am 4. und 5. Januar zu möglichst allen Haushalten des Orts und werden versuchen, ein dankbares Lächeln in die Gesichter der Besuchten zu zaubern.

 

Bild zur Meldung: Auch die Sternsinger aus dem Fürther Stadtteil Stadeln machen sich bald auf den Weg.