Puschendorfer Päckchenaktion startet
SOZIALES - Die Diakonie bietet wieder eine Weihnachtshilfe für Rumänien an - unter neuem Namen. Lebensmittel und Heizmaterial werden benötigt.
PUSCHENDORF – Die seit mehr als zwei Jahrzehnten erfolgreiche Weihnachtspäckchenaktion der Diakonie-Gemeinschaft hat in diesem Jahr einen neuen Namen: Weihnachtsfreude für Rumänien. Standen bisher die Wünsche und Bedürfnisse der Kinder im Mittelpunkt dieser Hilfsaktion, so hat sich dies nun entscheidend gewandelt, sagt Wolfgang Kistner, einer der neuen Koordinatoren der Rumänienhilfe. Die Not bei den Kindern sei nicht mehr so groß wie früher, haben die Partner aus dem südosteuropäischen Land zurückgemeldet. Deswegen habe man die Anzahl der benötigten Weihnachtspäckchen deutlich verringern können. In den vergangenen Jahren waren stets 2000 Päckchen und mehr von Hunderten von Spendern gepackt, sortiert und mit großen Lastwägen transportiert worden.
„Die Ärmsten im Land sind jetzt die Senioren“, sagt Kistner. Denen fehlt es gerade im Winter am Allernotwendigsten, nämlich Nahrungsmittel und Heizmaterial. Deswegen bittet die Rumänienhilfe nun auch neben den Sachspenden vordringlich um Geldzuwendungen. Damit werden direkt vor Ort Grundnahrungsmittel wie Kartoffeln und Zwiebeln sowie Material zum Heizen eingekauft und verteilt. So reduzieren sich auch die hohen Transportkosten ein wenig.
Wer weiterhin Weihnachtspäckchen für Kinder packen möchte, sollte laut Kistner Folgendes beachten: Es dürfen ausschließlich ungewaschene Neuwaren wie Socken, Unterwäsche und T-Shirts in die Päckchen kommen. Schokolade und Süßigkeiten müssen originalverpackt sein mit einem Mindesthaltbarkeitsdatum von frühestens Januar 2026! Damit kein Neid unter den Beschenkten aufkommt, gelten für die Weihnachtspäckchen einheitliche Regeln. Die Päckchen sollten die Größe eines Schuhkartons nicht wesentlich überschreiten und neben neuer Kleidung, Süßigkeiten und Spielzeug auch Schulsachen und Hygieneartikel beinhalten und auf die Bedürfnisse von kleinen oder größeren Jungen und Mädchen abgestimmt sein. Eine genaue Packliste und weitere Informationen sind in der Diakonie-Gemeinschaft (Tel. 09101- 704-0 oder unter www.diakonie-puschendorf.org) zu erhalten. Die Flyer enthalten auch wieder vorbereitete Aufkleber mit genauer Angabe der Zielgruppe, um die Verteilung vor Ort zu erleichtern.
Die Gaben können direkt beim hinteren Eingang der großen Halle oder direkt an der Pforte der Diakonie-Gemeinschaft in der Konferenzstraße 4 abgegeben werden. Letzter Annahmetag für die Päckchen ist der 3. November.
Gerne nehmen die Helfer auch Sachspenden, wie etwa einen Korb mit Gummibärchen oder Zahnpastatuben entgegen. Geldspenden für die Transportkosten und für die konkrete Unterstützung von Rentnern und Seniorinnen sind neben den Sachleistungen genauso willkommen und erwünscht.
Das Spendenkonto mit dem Stichwort „Rumänien“ der Diakonie-Gemeinschaft lautet auf IBAN DE 20 7625 0000 0000 189803.
Bild zur Meldung: Wolfgang Kistner von der Rumänienhilfe der Diakonie-Gemeinschaft hat mit den anderen Helferinnen viel zu tun, bis alles Weihnachtspäckchen gezählt, gewogen und verpackt sind.