Jakob-Ralf

& Dorfschreiber

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Großer Bahnhof für den neuen Rektor

21.09.2018

Zum Jahresfest der Diakonie-Gemeinschaft wurde Diakon Friedrich Rößner eingeführt

 

Was für eine Feier: Für die Einführung von Diakon Friedrich Rößner als neuer Rektor der Diakonie-Gemeinschaft bildete das Jahresfest des Diakonissen-Mutterhauses den Rahmen.

 

Zu den zahlreichen Ehrengästen aus Politik, Kirche und Gesellschaft waren nochmals mehr als 1000 Besucher aus ganz Nordbayern gekommen, vom Kleinkind bis zum betagten Senior. Die Amtseinführung und Entsendung von Diakon Rößner nach Puschendorf führte Günter Breitenbach, der Rektor der Dienstgemeinschaft Rummelsberger Diakoninnen und Diakone im Rahmen des morgendlichen Festgottesdienstes durch.

 

Rößner (58) war nach seiner Ausbildung zum Diakon in Rummelsberg als Gemeindediakon und Jugendreferent im Dekanat Hersbruck tätig. Dem folgten 13 Jahre im Amt für Jugendarbeit in Nürnberg, zuständig für Evangelisation und Bandarbeit und weitere 17 Jahre im Amt für Gemeindedienst in Nürnberg als Referent für missionarische Projekte, Glaubenskurse und Evangelisation. Seit April dieses Jahres wohnt der Vater von drei erwachsenen Kindern gemeinsam mit seiner Frau Monika bereits in Puschendorf als geistlicher Leiter der Diakonie-Gemeinschaft.

 

Das Motto des Jahresfestes „Gott macht weiter“ stellte Regionalbischof Stefan Ark Nitsche in den Mittelpunkt seiner Predigt nach der Amtseinführung. Er zog Parallelen von der neuen Aufgabenstellung Rößners als geistlicher Leiter der Diakonie-Gemeinschaft zu der Situation von Josua als Nachfolger Mose bei der Landnahme des Westjordanlandes durch die Israeliten. Dem neuen Führer der Israeliten habe Gott nicht gesagt, „mach weiter so wie Dein Vorgänger“. Sondern Gott habe ihm einen Raum der Zukunft und der Hoffnung eröffnet mit den Worten: „Ich lasse dich nicht fallen und verlasse dich nicht“! Die Zusage Gottes von damals gelte auch heute in einer Zeit voller Sorgen und Ängsten: „Sei getrost und unverzagt, es wird dir gelingen!“

 

Die Festversammlung am Nachmittag zeigte, dass die verschiedenen Gliederungen der Diakonie-Gemeinschaft mit Elan und Zuversicht die Zukunft gestalten wollen. Zu den 45 Diakonissen kommen immer wieder neue Mitglieder für die „SIN.GE.L.-Gemeinschaft“ - dieser Begriff steht für "sinnvoll gemeinsam leben" -  hinzu. Seit 2011 gibt es diese Möglichkeit für alleinstehende Frauen, das geistliche Leben und die Aufgaben der Diakonie-Gemeinschaft verbindlich mit zu gestalten, ohne Diakonisse im „klassischen Sinn“ zu sein. Infolge einer entsprechenden Satzungsänderung vor drei Jahren sind aus dem Kreis der Freunde und Förderer weitere 30 neue Mitglieder hinzugekommen, die sich mit praktischen Einsatz vor Ort oder finanziellen Gaben in die Gemeinschaft einbringen. Für die zahlreichen Kinder- und Jugendliche gab es selbstverständlich altersspezifische Aktionen und Angebote.

 

Foto: Friedrich Rößner (2.v.r.) steht als neuer Rektor an der Spitze der Puschendorfer Diakonie-Gemeinschaft

Fotoserien zu der Meldung


Amtseinführung Diakon Friedrich Rößner (16.09.2018)

Anlässlich des 92. Jahresfestes der Diakonie-Gemeinschaft Puschendorf wurde Diakon Friedrich Rößner in Anwesenheit von mehr als 1000 Besuchern von Günter Breitenbach, dem Rektor der Rummelsberger Diakoninnen und Diakone in das Amt des Rektors eingeführt.