Jakob-Ralf
 

& Dorfschreiber

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Der Jugendtreff soll aufgehübscht werden

23. 02. 2021

Der Gemeinderat von Puschendorf setzt auf einen Fördertopf der Allianzkommunen im Landkreisnorden.

 

Da kommt Freude auf: Innen und außen moderner soll sich künftig der Jugendtreff präsentieren. Der Gemeinderat stimmte auf seiner jüngsten Sitzung zu, einen Förderantrag in Höhe von 12 000 Euro an die Zenngrund-Allianz zu stellen und dabei den vorgesehenen Eigenanteil in Höhe von 20 Prozent der Gesamtkosten zu übernehmen.

 

Jedes Jahr, so trug die Jugendpflegerin Hilda Inhof vor, wird von den sieben Gemeinden im Nordwesten des Landkreises Fürth ein Fond von 100 000 Euro für Kleinprojekte zur Ausschüttung bereitgestellt. Jedes Projekt erhält eine Förderung von 80 Prozent der Nettokosten, gedeckelt ist ist der Auszahlungsbetrag bei 10 000 Euro.  Den Eigenanteil von mindestens 20 Prozent müssen die Antragsteller selbst aufbringen.

 

Nachdem in den vergangenen Jahren andere Gemeinden in den Genuss der Fördergelder kamen, sieht Inhof für Puschendorf realistische Chancen auf eine Förderung in diesem Jahr. Sowohl das Erscheinungsbild von der Straße wie die Ausstattung des überdachten Freisitzes bedürfen dringend einer Auffrischung und Ergänzung. Der Freisitz im Außenbereich soll neue Planen zum Schutz gegen Wind, Regen und Kälte erhalten und mit neuen Sitzgelegenheiten ausgestattet werden. Für 700 Euro ist eine Bepflanzung im Hof vorgesehen. Für den Betrieb in den Innenräumen sollen einige technische Geräte wie Mikrowelle, PC und Drucker angeschafft werden.

 

Die größten Ausgaben in Höhe von 5100 Euro verschlingt die geplante Neugestaltung der Außenfassade mit Graffiti-Malereien. In einem mehrtägigen Workshop unter Anleitung eines Profis der Graffiti-Akademie Nürnberg sollen die Jugendlichen selbst Hand anlegen und ihre eigenen Ideen umsetzen. In Obermichelbach waren bei einer ähnlichen Aktion mit mehreren Projekten im gesamten Ort sehr gute Erfahrungen gemacht worden. Das konnte Inhof mit einigen bunten Fotos eindrucksvoll unter Beweis stellen.

 

Der Auffassung des Jugendbeauftragten Peter Eckert, mit der Unterstützung des Antrags sei vor allem eine Wertschätzung der Gemeinde gegenüber den Jugendlichen im Ort verbunden, schlossen sich viele Gemeindevertreter an. Die Zustimmung zum Förderantrag und für den Eigenanteil der Gemeinde in Höhe von etwa 2400 Euro erfolgte einstimmig.

 

Bild zur Meldung: Für den Freisitz im Außenbereich, den Jugendpflegerin Hilda Inhof zeigt, sind neue Planen zum Schutz vor Regen, Wind und Kälte vorgesehen.