Jakob-Ralf

& Dorfschreiber

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Tai Chi

"Wer regelmäßig Tai Chi übt, kann die Geschmeidigkeit eines Kindes, die robuste Gesundheit eines Holzfällers und die Gelassenheit eines Weisen erlangen"- dies verheißt ein altes chinesisches Sprichwort. Tai Chi (in der modernen Schreibweise Taijiquan), das manchmal auch als "Schattenboxen" bezeichnet wird, ist in seinem Bewegungsablauf vergleichbar mit einem Tanz in Zeitlupe: Harmonisch, ausgewogen, fließend und ästhetisch. Es ist zugleich eine gesundheitsfördernde und meditative Übung. Es geht vordringlich darum, die vielen Gedanken, die einem fortwährend durch den Kopf gehen, durch nur einen zu ersetzen. Für Professor Cheng Man-Ch`ing, dessen 37-teilige Kurzform nach dem Yang-Stil ich hauptsächlich unterrichte, ist beim Tai Chi-Studium vor allem eins wichtig: "Das Geheimnis liegt darin, loszulassen, Vertrauen zu haben und die Ansicht aufzugeben, wir müssen uns anstrengen, damit etwas geschieht."

 

Für einen Schnupperkurs Tai Chi (mit 10 – 12 Kursterminen) wird die von Meister Yang Zhen He und Foen Tjoeng Lie im Jahr 2011 geschaffene Kurzform des Yang-Stils mit lediglich 13 Folgen empfohlen. Die Bewegungen sind harmonisch und behalten Leichtigkeit und Gewandtheit auf der Basis eines stabilen Standes.