Jakob-Ralf
 
Mohnfeld
Bannerbild
Bannerbild
Bannerbild
Bannerbild
Bannerbild
Bannerbild
Bannerbild
Bannerbild
Bannerbild
Bannerbild
Bannerbild
Bannerbild
Bannerbild
Mohnblumen
Bannerbild
Bannerbild

& Dorfschreiber

  • Link zur Seite versenden
  • Ansicht zum Drucken öffnen
 

Als Pilger der Hoffnung von Weisendorf nach Dechsendorf gepilgert

17.​05.​2025

Gemeinsam pilgern auf dem fränkischen Marienweg mit dem Endziel Bamberg, dem fränkischen Rom: Dieses Vorhaben vom vergangenen Jahr ist tatsächlich ein wenig konkreter geworden.

 

Vom letztjährigen Endpunkt der ersten Etappe, der Kirche Sankt Josef in Weisendorf, führte diesmal der Pilgerweg über Oberlindach und Kairlindach zur Kirchenburg Hannberg und weiter zur Kirche „Unsere Liebe Frau“ nach Erlangen-Dechsendorf. Die Zahl der Teilnehmenden erfuhr eine kräftige Aufbesserung.  12 Pilgernde aus der Veitsbronner Pfarrgemeinde Heilig Geist - den größten Anteil stellten die Puschendorfer - machten sich gemeinsam auf die 15 Kilometer langen Strecke, die mit dem Symbol des Marienwegs ausgeschildert ist. 

 

Dieser Weg verbindet auf 2000 Kilometern 90 Marienwallfahrtsorte in Unter-, Ober- und Mittelfranken und gehört somit zu den längsten Wanderwegen Deutschlands.

 

Wallfahrtsführer Ralf Jakob, der als langjähriger Lektor vielen in Heilig Geist bekannt sein dürfte, hatte die Pilgerfahrt unter das Motto des Heiligen Jahres „Pilger der Hoffnung“ gestellt.  „Die gegenwärtige Welt ist Pilgerschaft; Heimat ist erst die kommende“, hatte Kirchenvater Augustinus bereits im vierten Jahrhundert nach Christus geschrieben.

 

Nach einem gegenseitigen Kennenlernen stand der Austausch darüber, was dem Einzelnen im Leben Hoffnung macht, im Vordergrund. Hoffnung ist eine positive Grundhaltung und auf die Zukunft ausgerichtet, darüber herrschte Einigkeit. Auf einem idyllischen Rastplatz hinter Kairlindach mit vielen prägenden Bäumen folgte der Impuls „Bäume als Zeichen der Hoffnung“.

 

Angekommen zur Mittagszeit konnte die eindrucksvolle Wallfahrts – und Wehrkirche Hannberg bestaunt werden. „Maria – Mutter der Hoffnung“ hieß der Input in dieser drittgrößten Wehrkirche Deutschlands. Die dortige Pfarrgemeinde, die stolz darauf sein kann, 320 ehrenamtliche Helfer zählen zu dürfen, hatte den Pilgernden für die Mittagspause mit Rucksackverpflegung einmal den Don-Bosco-Saal zum Rasten und Speisen und außerdem einen Kasten kühler Getränke zur Verfügung gestellt.

 

Nach weiteren fünf Kilometern durch grüne Au und blühendem Wald war das Tagesziel, die Kirche „Unsere Liebe Frau“ in Erlangen-Eltersdorf erreicht. Dort stand das Wirken des Heiligen Geistes als „Quelle der Hoffnung“ im Mittelpunkt der Betrachtung.

 

Auf der 20-minütigen Rückfahrt mit dem öffentlichen Linienbus wurden die Pilgernden von den Mitreisenden wegen der zurückgelegten Wegstrecke – ein mitgeführtes Navigationsgerät hatte sogar 18,5 Kilometer angezeigt – bewundert und ausdrücklich gelobt. 

 

Zurück vor der Kirchentür in Weisendorf – einem ausgewiesenen „Ort der Hoffnung“ - waren sich alle dann einig in der Einstellung: „Im nächsten Jahr, gibt Gott die Kraft, wird wieder eifrig mitgemacht!“

 

Die dritte Etappe auf dem Marienweg geht dann über 12 Kilometer von Dechsendorf nach Heroldsbach.

 

Bild zur Meldung: Ein weiteres Stück auf dem Marienweg in Richtung Bamberg bewältigte die Pilgergruppe aus der Veitsbronner Pfarrgemeinde Heilig Geist

Fotoserien


Pilgern auf dem fränkischen Marienweg (17.​05.​2025)

Als zweite Etappe auf dem Weg von Herzogenaurach nach Bamberg hat die Pilgergruppe nun die Strecke von Weisendorf nach Dechsendorf bewältigt. 

Urheberrecht:
Alle Fotos Ralf Jakob und Klaus Bock. Fotos dürfen ausschließlich für den privaten Gebrauch genutzt werden. Eine Veröffentlichung - auch in sozialen Medien - bedarf der Genehmigung durch die Fotografen.