Jakob-Ralf

& Dorfschreiber

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Aktuelles

Glücksschwein Das chinesische Jahr des Schweins beginnt am 5. Februar 2019

Bildquelle. Petra Hegewald_pixelio.de

 

Das chinesische Neujahrsfest steht gerade unmittelbar vor der Tür. Am 5. Februar beginnt nach der chinesischen Astrologie mit dem Neumond auch das Jahr des Erd-Schweins. Es folgt auf das Jahr des Erde-Hunds und endet nächstes Jahr am 24. Januar. Das chinesische Neujahrsfest ist bis in unsere moderne Zeit der wichtigste chinesische Feiertag geblieben und wird mit vielen alten Bräuchen gefeiert. Ähnlich wie das Weihnachtsfest bei uns, feiert man das Neujahrsfest in China mit seinen engsten Verwandten zu Hause. Eine nahezu unvorstellbare Reisetätigkeit im ganzen Land ist die Folge.

Als chinesisches Horoskop bezeichnet man die jahrtausendalte Tradition der Astrologie in China. Für die chinesische Form der Sternzeichen und deren Schicksalsdeutung, interessieren sich auch außerhalb von China immer mehr Menschen. Exakt übersetzt bedeutet es die „Kunst des Sternenwahrsagens“. Sie beruht auf dem Grundgedanken des chinesischen Denkens, der „Vereinigung von Himmel und Erde“. Die Kräfte des Himmels und der Erde vereinigen sich und werden eins, teilen sich in Yin und Yang, und reihen sich auf zu den fünf Wandlungsphasen. Deswegen wechseln die Tierkreiszeichen jedes Jahr von einem eher Yang-geprägten Typ zu einem Yin-Typen und sind obendrein jeweils mit einem der fünf Funktionskreise verbunden. Das bedeutet nun wiederum, dass dasselbe Tierkreiszeichen nur alle 60 Jahre vorkommt. Wer also zwischen dem 8. Februar 1959 und dem 27. Januar 1960 geboren ist, wurde im chinesischen Zeichen des Erd-Schweins geboren und vollendet heuer sein 60. Lebensjahr. Alle, die in diesem Jahr ihren 24., 36., 48. oder 72. Geburtstag feiern, sind ebenfalls im Zeichen des Schweines geboren. Jedoch ist bei all‘ jenen, die zwischen Ende Januar und Ende Februar geboren sind, Vorsicht geboten. Hier hilft nur ein Blick in die genaue Tabelle des chinesischen Horoskops.

 

Gerade die chinesischen Tierkreiszeichen unterscheiden sich elementar von unseren gewohnten Sternzeichen im Westen. Statt Widder, Waage, Wassermann und Co. gibt es dort Ratte, Büffel, Tiger, Hase, Drache, Schlange, Pferd, Ziege, Affe, Hahn, Hund und Schwein. Allerdings wechseln diese Tierkreiszeichen nicht im Monatsrhythmus wie unsere Sternzeichen, sondern im Jahresrhythmus. Das heißt: jedes Tierkreiszeichen kommt erst alle 12 Jahre wieder vor und beginnt immer mit dem chinesischen Neujahrsfest. Dieses richtet sich allerdings nach dem Mond. Denn es beginnt genau mit dem zweiten Neumond nach der Wintersonnwende, also in den Tagen zwischen dem 21. Januar und dem 21. Februar. Deswegen startet es jedes Jahr an einem anderen Tag. Wer in diesem genannten Zeitraum geboren ist, muss ganz genau in Tabellen überprüfen, zu welchem Tierkreiszeichen er gehört.

In China glaubt man, dass alle 12 Jahre ein ähnlicher Menschentyp geboren wird, der die Charakter-Anlagen des herrschenden Tieres besitzt. Jedes Zeichen hat seine guten und seine schlechten Seiten. Es liegt an jedem selbst, das Beste daraus zu machen.

 

Es gibt mehrere Erklärungen, wie die chinesischen Tierkreiszeichen entstanden sind. Nach einer alten Legende rief Buddha eines Tages alle Tiere zu einer großen Feier zu sich. Doch nur diese zwölf Tiere folgten seinem Ruf: Ratte, Büffel, Tiger, Hase, Drache, Schlange, Pferd, Ziege, Affe, Hahn, Hund und Schwein. Um sie zu ehren, entschied Buddha, jedem dieser Tiere ein Jahr zu widmen. Als erstes kam die Ratte zum Fest, nach ihr der Büffel, dann der Tiger, der Hase, der Drache und so weiter. Buddha schenkte jedem Tier ein Jahr, in der Reihenfolge, in der sie zum Fest kamen, und benannte es nach ihnen.

 

Nach einer anderen Erklärung wurde die Reihenfolge der Tiere in der Han-Dynastie nach ihrer aktivsten Zeit im Tagesablauf geordnet. Da die Ratte vor allem in der Dunkelheit aktiv ist, kam sie an die erste Stelle in den Zeitraum um Mitternacht. Der Büffel als zweites Tierkreiszeichen frisst Gras am frühen Morgen, gerade als die Ratte wieder in ihr Nest oder Loch ging. Nach der Uhrzeit der Aktivität gliederten sich dann die restlichen zehn Tierkreiszeichen in den Kreislauf ein.

 

Das Schwein besetzt also die letzte Position im chinesischen Horoskop und konnte somit von allen Vorgängern lernen. Das bunte Treiben und Wirken der anderen Tiere konnte es jahrelang beobachten und sich seinen eigenen Teil dazu denken. Davon stammen wohl auch seine häufig hervorragenden Umgangsformen und sein hohes Stilbewusstsein im Angesicht vom Auf und Ab des Lebens.

 

Vergleichbar mit dem Hintergrund der deutschen Redewendung „Schwein gehabt“ verbirgt sich auch die chinesische Auffassung für dieses Jahr des Schweines: es wird für viele ein Jahr des Glücks sein! Das Erde-Schwein als neuer Jahresregent unterstützt alle, die 2019 Fuß fassen und einen Ort schaffen wollen, wo sie sich wohlfühlen. Ein günstiges Jahr also für die Gründung einer Familie, Bau eines Hauses oder den Ankauf von Immobilien. Auch in China steht das Schwein für Glück und für die Vermehrung von Besitz. Trotzdem ist Glück nicht allein das, was von außen kommt, sondern eigentlich auch eine innere Haltung. Es ist ein Jahr, in dem wir verschnaufen und die Batterien aufladen dürfen, nach Innen schauen und uns mehr auf das private Glück konzentrieren können. Im Zeichen des Erde-Schweins sind Optimismus und innere Zufriedenheit der Schlüssel zu einem gelingenden Leben. Das Schwein verkörpert viel eher als der stolze Hahn des Jahres 2018 oder die dann im Jahr 2020 herrschende emsige und gescheite Ratte den Zustand des Yin. Die Vorliebe von Ruhe und Gemütlichkeit wird noch gesteigert durch den Zusatz der Wandlungsphase Erde. Erde-Schweinen geht die Zufriedenheit und die gute Versorgung aller in der Familie und in der Gruppe von Freunden über alles. Solange sich das Erde-Schwein um seine Gruppe kümmern kann und bei ihr Geborgenheit findet, ist es das glücklichste Wesen in der Welt und beschenkt seine Mitmenschen mit Großzügigkeit und Wohlwollen. Doch wenn das Schwein sich auf unbekanntes Terrain begibt, seine feste Struktur verliert oder gar in die Enge getrieben wird, kann es leicht in Rage geraten und sein Revier oder seine innersten Werte unerbittlich verteidigen.

 

Wenn die Vorzeichen zutreffen, dann wird das Jahr 2019 voller Freude sein, ein Jahr der Freundschaft und Liebe für alle Sternzeichen. Es kann ein vielversprechendes Jahr werden, da das Schwein in allen Lebensbereichen Erfolg und sprichwörtliches Glück hat.

 

 

Qigong-Übungen lindern Rheumaschmerzen
„Qigong meets Rheuma“ am 29. September 2018 beim Arbeitskreis Qigong mit älteren Menschen

Qigong und Rheuma

   NÜRNBERG – Wie man mit einfachen Übungen und Hilfsmitteln die Beschwerden rheumatischer Erkrankungen spürbar lindern kann, zeigte Qigong-Lehrerin Fotini Papadopulu beim Treffen des Arbeitskreises „Qigong mit älteren Menschen“ in Nürnberg. Papadopulu, die selbst seit vielen Jahren unter Rheuma leidet, hat es sich seit einigen Jahren zur Aufgabe gemacht, ihren zahlreichen Leidensgenossen Hilfen zur Selbsthilfe in die Hand zu geben, mit denen sich viele Beschwerden abmildern und leichter ertragen lassen.

 

Rheuma, das schon im antiken Griechenland bekannt war und mit „schmerzliche Strömung“ übersetzt werden kann, ist ein Sammelbegriff für mehr als 200 verschiedene Erkrankungen im Binde- und Stützgewebe des Bewegungsapparates. Rheumatische Beschwerden treten vorrangig in den Gelenken, den Knochen oder Weichteilen (Muskeln, Sehnen, Schleimbeuteln) auf. Allein in Deutschland zählt man etwa 12 Millionen Betroffene mit den Hauptdiagnosen Arthrose, Arthritis, Fibromyalgie, Osteoporose und weitere schmerzhafte Muskelerkrankungen.

 

Mit dem Praxistest „Tigerkralle“ und verschiedenen Fingerübungen können Betroffene sehr schnell ihre Einschränkungen bei den Gelenken der Finger erkennen. Verschiedene Techniken der Selbstmassage, zum Teil auch unter Zuhilfenahme von magnetischen Igelbällen, führten zu einer deutlich spürbaren Belebung der Hände und deren Entspannung. Als die Referentin dann mit einer Holzspachtel ihre selbst zusammengerührte Handsalbe an die Teilnehmenden verteilte und eine Partnermassage der Hände anleitete, kam es von allen Seiten zu zufriedenem „Schnurren und Gurren“. Denn die positive und entspannende Wirkung auf die Fingergelenke war für alle offensichtlich. In einer zweiten Übungseinheit widmete sich die erfahrene Qigong-Lehrerin mit eigenem Studio in Ellwangen den größeren Gelenken des Körpers wie Schultern und Knien. Sanfte, möglichst runde Bewegungen führen zu einer spürbaren Entlastung und Entspannung der betroffenen Körperpartien. Für die Schultern sind kreisende Bewegungen in Form von „Achtern“ einfach „herrlich entspannend und auflockernd“. Das konnten die 24 teilnehmenden Kursleiter_innen deutlich an sich selbst spüren. Mit einer speziellen Qigong-Übung für Knie, Hüfte und Wirbelsäule begeisterte Papadopulu die Mitübenden ein weiteres Mal für diese sanfte Übungsform für Rheuma-Patienten. „Stress ist für Rheumatiker ganz schlecht“. Deswegen sind Qigong-Übungen und - Massagen ein wirklich erfolgversprechender Weg bei der Arbeit mit Personen rheumatischer Krankheitsbilder – darin waren sich alle Teilnehmenden an Ende des Tages total einig. 

 

Kursleitende, die interessiert an der Arbeit mit Rheumatikern sind, können sich an die Deutsche Rheuma-Liga wenden (www.rheuma-liga.de). An vielen Orten in ganz Deutschland gibt es Arbeitsgemeinschaften, die neben dem speziellen Funktionstraining auch gerne Qigong in ihr Angebot aufnehmen, lautete Fotinis abschließender Tipp.

 

 

 

"Fürth bewegt"
von Juni - August 2018 gibt es in Fürth

an drei verschiedenen Orten jeweils montags, mittwochs und freitags unterschiedliche Bewegungsangebote für Interessierte zum Nulltarif.
 

Meine Auftritte mit Qigong und Tai Chi-Einheiten sind:
- an den beiden Mittwochnachmittagen 13.6. und 20.6. um 16 Uhr unter der Siebenbogenbrücke

- und jeweils freitags um 15 Uhr im Wiesengrund der Regnitz an der Allee Richtung Käppnersteg:
  am 8.6., 15.6., 22.6., 29.6., 6.7., 20.7. und 27.7.

Alle sind eingeladen, dieses tolle Angebot auch wahrzunehmen!

 

 

 

Welttag für Tai Chi & Qigong

am Samstag, 28. April 2018 in Puschendorf

 

                        Welttag 2018

 

Dieser Welttag fand zum 20. Mal als äußeres Zeichen für eine friedlichere Welt an Hunderten von Orten auf der ganzen Welt, angefangen in Neuseeland und endend in Hawaii, statt – traditionell am letzten Samstag im April.  Tai Chi und Qigong, das sind altchinesische Fitness- und Entspannungsübungen für Körper, Geist und Seele. Auf der ganzen Welt praktizieren Millionen Menschen jeden Alters diese bewährten Übungen.

 

Bereits zum neunten Mal fand diese Aktion in Puschendorf auf einem idyllischen Platz zwischen dem örtlichen Badeweiher und dem Schießhaus statt. Wieder waren mehr als 20 Teilnehmer und Teilnehmerinnen gekommen, um gemeinsam mit Nadja Hubner und Ralf Jakob zwei Stunden lang Tai Chi und Qigong zu üben. Bei herrlich frühlingshaften Temperaturen konnten die Unterschiede zwischen den chinesischen Übungsformen Qigong und Tai Chi ganz praktisch erfahren und ausprobiert werden. Nach ausgiebigen Abklopf- und Lockerungsübungen zum Aufwärmen wurden „Energien geweckt“, „Wolken geteilt“ und „Affen abgewehrt“. Mit der Übungsreihe „die 18-fache Methode des Tai Chi-Qigong“ wurden beide Stilformen stimmig verbunden. Nadja Hubner, die frisch ausgebildete Qigong-Kursleiterin am Standort Altdorf, hat Tai Chi vor einigen Jahren direkt in China erlernt und gewährte anschließend einen Einblick in das etwas komplexere Übungssystem des „Schattenboxens“, wie die Übungsformen des Tai Chi anfangs bezeichnet wurden. Alle Teilnehmer zeigten sich sehr zufrieden mit dem gemeinsamen Üben und der kostenfreien Möglichkeit diese beiden Stilrichtungen chinesischer Bewegungskünste praxisbezogen kennenzulernen und hoffen auf Fortsetzung solcher Übungsmöglichkeiten.

 

  

Jahr des Hundes     2018 - das chinesische Jahr des Hundes 

Bildquelle: Iris Klauenberg  / pixelio.de

Kaum ist bei uns der Fasching oder Karneval vorbei, gibt es schon wieder einen besonderen Grund für ausgelassene Feierlichkeiten: Am 16. Februar feiern Milliarden Menschen das chinesische Neujahrsfest. Denn genau an diesem Tag beginnt das Jahr des Hundes, das erst am 4. Februar 2019 endet.

 

Die Tatsache eines jährlich wechselnden Beginns eines neuen Jahres ist für uns Europäer zunächst mal befremdlich. Verständlich wird dies erst, wenn man weiß, dass sich das chinesische Neujahr exakt nach dem Stand des Mondes orientiert. Das chinesische Neujahr beginnt nämlich jeweils am zweiten Neumond nach der Wintersonnwende. Da sich der Neumond im Dezember erst am 18. des Monats ereignete, erklärt sich damit der relativ späte Termin des diesjährigen Neujahrsfestes.

Im alten China herrschte die Vorstellung, dass sich alles im steten Wandel befindet. Der Mensch steht zwischen Himmel und Erde - und vor der Herausforderung, die beiden Welten miteinander in Einklang zu bringen. Dabei kann ihm (angeblich) die Astrologie helfen, denn wie die westlichen Tierkreiszeichen zeigen auch die chinesischen die Zeitqualität an und weisen den Weg zur Harmonie mit dem kosmischen Rhythmus. Anders als die im Westen gebräuchlichen zwölf Tierkreiszeichen beeinflusst ein chinesisches Tierkreiszeichen nicht nur einen Monat sondern jeweils ein ganzes Jahr.

 

Woher kommen nun die zwölf Tierkreiszeichen? Nach einer alten Legende rief Buddha eines Tages alle Tiere zu einer großen Feier zu sich. Doch nur diese zwölf Tiere folgten seinem Ruf: Ratte, Büffel, Tiger, Hase, Drache, Schlange, Pferd, Ziege, Affe, Hahn, Hund und Schwein. Um sie zu ehren, entschied Buddha, jedem dieser Tiere ein Jahr zu widmen.

 

Anders als in unserer abendländischen Astrologie kommt es also mehr auf das Jahr als auf den Monat an, in dem man geboren ist. Denn die Chinesen glauben, dass alle 12 Jahre ein ähnlicher Menschentyp geboren wird, der die Charakter-Anlagen des herrschenden Tieres besitzt. Jedes Zeichen hat seine guten und seine schlechten Seiten. Es liegt an jedem selbst, das Beste daraus zu machen! Ein guter Nebeneffekt dieses Systems: wenn uns jemand sein Tierkreiszeichen nach dem chinesischen Horoskop nennt, können wir ziemlich genau sein Alter bestimmen. Denn das Tier tritt ja nur im Zwölf-Jahres-Rhythmus auf. Vorsicht ist allerdings geboten bei all denen, die zwischen dem 15.Januar und etwa Mitte Februar geboren sind. Hier muss man ganz genau im Kalender nachsehen, in welchem Tierkreiszeichen sie geboren sind.

Es gibt noch weitere Einflussfaktoren und Effekte. Auch die fünf Wandlungsphasen oder Elemente wirken sich im Horoskop aus. Alle zwölf Jahre verbindet sich das Tier mit einem anderen Element, nämlich Metall, Wasser, Holz, Feuer und Erde. Das jeweilige Element bestimmt nochmals das Tierkreiszeichen und damit die Qualität des aktuellen Jahres. Das genau gleiche Tier kommt daher nur alle 60 Jahre vor! Wer also zwischen dem 18. Februar 1958 und dem 7. Februar 1959 geboren wurde, ist im chinesischen Zeichen des Erde-Hunds geboren und vollendet heuer sein 60. Lebensjahr. Zusätzlich folgt jeweils ein Yin-Zeichen dem vorhergehenden Yang-Zeichen, um auch hier eine Balance herzustellen. Die Yang-Qualität des Hundes wird dann im nächsten Jahr mit der Yin-Qualität des Schweins ausgeglichen.

 

Die grundsätzlichen Qualitäten des Hundes - Treue, Fleiß und Zuverlässigkeit - werden 2018 noch durch das Element Erde unterstützt. Diese im Jahr des Hundes geborene Menschen gelten als ehrlich, loyal, und haben ein tiefes Gefühl der Pflicht. Ihre Intelligenz und ihre fleißige Natur machen sie zu guten Führern in der Geschäftswelt. Der Erde-Hund ist für harte Arbeit bekannt, um praktische Ziele zu erreichen. Im gleichen Sinne hat der Erde-Hund die einzigartige Gabe von Weisheit und Stabilität. Erde-Hunde sind gute Kommunikatoren und setzen spezielle Anstrengungen in das Zuhören und das Rat-Geben für andere ein. Deswegen der Erdhund zu großem Mitgefühl fähig. Während andere schwache moralische Grundlagen haben, ist der Erdhund sehr prinzipiell und idealistisch.

 

Was heißt das nun aber für alle anderen Tierkreiszeichen im neuen Jahr 2018?
Anders als in den beiden Vorjahren unter den Regenten des Feuer-Affen (2016) und des Feuer-Hahns (2017) geht es 2018 mit dem Erde-Hund nun nicht mehr allein darum, mutig Neues zu wagen und sich selbst in Szene zu setzen. Im Gegenteil, der Erde-Hund begünstigt Bodenständiges: Sicherheitsdenken, Stabilität, praktische Intelligenz. Hunde sind idealistisch und unbestechlich, sie stellen das Allgemeinwohl stets vor ihren eigenen Vorteil, was den Erde-Hund ebenfalls von den vorigen Herrschern unterscheidet und besonders auf der politischen Weltbühne interessant werden könnte! Beziehungen werden wichtiger als Geld und Erfolg, aber für Gefühlsduselei und romantische Abenteuer ist wenig Platz. Der Hund schätzt vielmehr Treue und klare Worte.

 

 

 

 

 

Das chinesische Jahr des Feuerhahns hat begonnen 

Feuerhahn
Foto: Hans Snoek/pixelio.de

Mit dem chinesischen Neujahrsfest am 28. Januar hat nach der chinesischen Astrologie das Jahr des Feuer-Hahns begonnen. Es endet am 15. Februar 2018. Das chinesische Neujahrsfest ist bis in unsere moderne Zeit der wichtigste chinesische Feiertag geblieben und wird mit vielen alten Bräuchen gefeiert. Ähnlich wie das Weihnachtsfest bei uns, feiert man das Neujahrsfest in China mit seinen engsten Verwandten zu Hause. Eine nahezu unvorstellbare Reisetätigkeit im ganzen Land ist die Folge.

Um die chinesische Astrologie zu verstehen, muss man wissen, dass das chinesische Horoskop ganz anders funktioniert als das von uns in Europa gewohnte Tierkreiszeichenhoroskop. Es orientiert sich eben nicht an den Sternen, also an der exakten Position von Sonne, Mond und den Planeten zum Zeitpunkt der Geburt. Zum anderen unterscheiden sich die chinesischen Tierkreiszeichen sehr von unseren Sternzeichen. Statt Widder, Waage, Wassermann und Co. gibt es dort Ratte, Büffel, Tiger, Hase, Drache, Schlange, Pferd, Ziege, Affe, Hahn, Hund und Schwein. Allerdings wechseln diese Tierkreiszeichen nicht im Monatsrhythmus wie unsere Sternzeichen, sondern im Jahresrhythmus. Das heißt: jedes Tierkreiszeichen kommt erst alle 12 Jahre wieder vor und beginnt immer mit dem chinesischen Neujahrsfest. Dieses richtet sich allerdings nach dem Mond. Denn es beginnt genau mit dem zweiten Neumond nach der Wintersonnwende, also in den Tagen zwischen dem 21. Januar und dem 21. Februar. Deswegen startet es jedes Jahr an einem anderen Tag. Wer in diesem genannten Zeitraum geboren ist, muss ganz genau in Tabellen überprüfen, zu welchem Tierkreiszeichen er gehört. Anders als in unserer abendländischen Astrologie kommt es bei den Chinesen also mehr auf das Jahr als auf den Monat an, in dem man geboren ist. Man glaubt dort, dass alle 12 Jahre ein ähnlicher Menschentyp geboren wird, der die Charakter-Anlagen des herrschenden Tieres besitzt. Jedes Zeichen hat seine guten und seine schlechten Seiten. Es liegt an jedem selbst, das Beste daraus zu machen!

 

Ähnlich wie wir unsere Sternzeichen den Elementen zuordnen und als Luft- oder Wasserzeichen ausweisen, so ist es auch im chinesischen Horoskop. Jedes Tierkreiszeichen wird jeweils einem der fünf Wandlungsphasen zugeordnet. Das bedeutet nun wiederum, dass dasselbe Tierkreiszeichen nur alle 60 Jahre vorkommt. Wer also zwischen dem 31. Januar 1957 und dem 17. Februar 1958 geboren ist, wurde im chinesischen Zeichen des Feuer-Hahns geboren und vollendet heuer sein 60. Lebensjahr.

 

Obwohl der Feuer-Hahn nach dem yang-gesteuerten Feuer-Affen des vergangenen Jahres nun dem Yin zugeschlagen wird, zeigt der Feuer-Hahn doch wieder ganz starke, fast schon exzentrische Züge: Hähne sind die Perfektionisten des chinesischen Tierkreises, vor allem, wenn es um ihr Aussehen geht. Aber lassen Sie sich nicht, durch das Aussehen und Eitelkeit täuschen. Versteckt unter ihrer gepflegten Fassade, ist er doch ein ehrliches und aufmerksames Lebewesen. Der Hahn ist unkompliziert und bringt alles gleich zum Punkt; erwartet das allerdings aber auch von allen anderen. Sie bemerken auch alles, was so vor sich geht, was sie zu Experten in Recht, Medizin und Wissenschaft macht.Hähne des Elementes Feuer sind begeisterte Selbstdarsteller. Sie lieben Wettbewerbe und Herausforderungen aller Art und wissen meist genau auf welche Art und Weise ein Ziel zu erreichen ist. Nicht nur weil die Feuerhähne einflussreiche, mächtige Mitmenschen und zudem jederzeit vertrauenswürdig sind, haben sie Erfolg im privaten wie im finanziellen Bereich.
 

Im Jahr des Feuer-Hahns haben wir alle die Chance, unser volles Potenzial auszuschöpfen und unsere wahren Stärken zu finden. Doch um dies tun zu können, müssen wir zuerst mit uns selbst zufrieden sein und unsere Stärken auf die richtige Art und Weise einsetzen. Nur so kann das Qi mit all seiner Energie fließen. Es geht also vor allem darum im Jahr des Hahns zu lernen, selbstsicher und souverän zu handeln und an seine eigenen Fähigkeiten zu glauben. Die zusätzliche Energie des Feuers, das im Jahr 2017 nach der chinesischen Astrologie dominiert, könnte für uns alle von Vorteil sein. So können wir die für den Feuer-Hahn typische Energie und Tatkraft für uns selbst als Motivation nutzen, das Jahr 2017 ebenfalls mit viel Eifer und positiver Grundstimmung anzugehen.

 

Diese chinesische Sicht der Dinge deckt sich auch mit der „positiven Psychologie“ westlicher Glücksforschung. Dort setzt man gerade auf die positive Kraft von Glück, Optimismus und Lebensfreude. Sehen Sie also eher die positiven Dinge im Leben und versuchen diese bewusst wahrzunehmen! Suchen Sie bewusst Kontakte zu Personen, die Sie positiv erleben und meiden Sie negative Menschen, Ereignisse und Situationen. Und das Wichtigste: Werden Sie zum Regisseur Ihres eigenen Lebens, indem Sie Ihr Leben aktiv in die gewünschte Richtung steuern – anstatt sich vom Alltag treiben zu lassen.

 

Rückblick über letzte Veranstaltungen:
 

Kochen und ernähren nach der chinesischen Ernährungslehre der Fünf-Elemente-Küche


Der Kochtag der VHS Veitsbronn in der Schulküche der Mittelschule fand am 19. November 2016 mit 12 begeisterten Teilnehmer_innen statt. Das zusammen zubereitete Menü von Karottensuppe mit Ingwer, Chicoreesalat mit Mandarinen, Lamm-Kürbis-Curry mit Hirseküchlein und zum Nachtisch Orangensalat mit Datteln hat allen sehr gemundet. Besonders erfreut zeigte sich so manche Teilnehmerin über die gute Zusammenarbeit in der Gruppe. Für die Vegetarier wurde eine vegane Hauptmahlzeit "Esskastanien mit Kürbis-Curry" vorbereitet.  Alle wünschten eine Fortsetzung dieser Aktion im Sommersemester - selbstverständlich dann mit  jahreszeitlich angepassten Rezepten für die Frühlings- und Sommerküche.
Dieser Kochtag wird am 11. März 2017 am gleichen Ort stattfinden.


Hirseküchlein      Lamm-Kürbis-Curry

 

„Qigong im Park" – das kostenfreie gemeinsame „Üben unter freiem Himmel“
ist für das Jahr 2016 beendet

 

Zum neunten Mal fand in diesem Jahr die bundesweite Aktion „Qigong im Park“ der DEUTSCHEN QIGONG GESELLSCHAFT e.V. an vielen Orten und Plätzen in Deutschland statt. In bewährter Manier waren - vom 18. Juli bis 4. August - auch Fürth, Herzogenaurach und Puschendorf wieder dabei. Nach den obligatorischen Aufwärm- und Lockerungsübungen wurden in diesem Jahr die Übungen "Dreifache Gestalt" und die "Acht Übungen zur Entschleunigung" gemeinsam durchgeführt.

 

Qigong im Stadtpark Fürth

Das Bild entstand am 28. Juli im Fürther Stadtpark

 

 

30. April 2016
Welttag Tai Chi & Qigong zum achten Mal in Puschendorf

Tai Chi und Qigong – das sind altchinesische Fitness- und Entspannungsübungen für Körper, Geist und Seele. Auf der ganzen Welt praktizieren Millionen Menschen jeden Alters diese bewährten Übungen. >>> weiterlesen